StartLandtagsabgeordnete (SPD) der Region Hannover besuchten die Drogenhilfeeinrichtung Neues Land e.V....

Landtagsabgeordnete (SPD) der Region Hannover besuchten die Drogenhilfeeinrichtung Neues Land e.V.

v. l.: Marco Brunotte, Stefan Politze, Sigrid Leuschner, Wolfgang Schiemann, Dr. Silke Lesemann, Stefan Schostok und Jochen Buhrow
30. Juni 2010

Auf Initiative von Stefan Schostok besuchten zur Mitte ihrer Sommertour am Mittwoch, 30. Juni, sechs Landtagsabgeordnete der SPD aus der Region Hannover, Heinrich Aller, Marco Brunotte, Dr. Silke Lesemann, Sigrid Leuschner und Stefan Politze, die christliche Drogenhilfeeinrichtung „Neues Land e.V.“ in Hannover-Oststadt. Seit knapp 40 Jahren kümmert sich der Verein um drogenabhängigen Menschen, damit sie wieder ein suchtfreies Leben führen können.

Stefan Schostok, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, ist Schirmherr des dort angesiedelten „Projekts eleven“ in der Steintorfeldstraße 11. „Das Haus ist Dreh- und Angelpunkt unserer Arbeit“, sagte Jochen Buhrow, Leiter des Vereins Neues Land. Hier fänden Beratungen statt, und Ratsuchende würden in weitere Therapien vermittelt. „Unser Grundsatz ist: Wir wissen, dass es keinen hoffnungslosen Fall gibt. Wir wollen im Leben Sinn statt Sucht schaffen“, erläuterte Buhrow.
Sigrid Leuschner kennt die Einrichtungen des Neuen Land seit langem und besuchte in den vergangenen Jahren neben der Einrichtung in der Steintorfeldstraße u. a. auch die Einrichtung in Ahlem und ein Wohnhaus in Kirchrode.
Die vier anwesenden Mitarbeiter des Neuen Lands informierten die Politikerinnen und Politiker, zu denen sich auch Bezirksbürgermeister Rainer Folta, Ratsfrau Regina Fischer und Regionsabgeordneter Wolfgang Schiemann und weitere örtliche Politiker aus dem Stadtbezirksrat Mitte gesellten, über die Arbeit des Bauwagens des Vereins unter der Raschplatzhochbrücke. Dieses niedrigschwellige Angebot werde oft als erste Anlaufstelle von drogenabhängigen Menschen angenommen, erklärte Buhrow. In lockerer Atmosphäre könne Vertrauen aufgebaut und bei kostenlosen Getränken und Gebäck einmal zur Ruhe gekommen werden. Auch ein russischsprachiger Mitarbeiter ist zwei Mal in der Woche vor Ort.
Ein weiterer Anlaufpunkt für Drogenabhängige ist das SOS-Bistro in der Steintorfeldstraße 4A. „Dort können Drogenabhängige essen und Waschmaschinen nutzen. Als weiteres Angebot gibt es dort eine Kleiderkammer und ärztliche Notversorgung.“, sagte Jochen Buhrow.
Stefan Schostok lobt die wichtige Arbeit von „Neues Land“: „Trotz der schwierigen finanziellen Lage des Vereins machen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die vielen Ehrenamtlichen sehr gute Arbeit. Vielen Menschen konnte schon dank des engagierten Einsatzes der Weg in ein drogenfreies Leben geebnet werden. Der Bedarf ist weiterhin groß.“

v. l.: Marco Brunotte, Stefan Politze, Sigrid Leuschner, Wolfgang Schiemann, Dr. Silke Lesemann, Stefan Schostok und Jochen Buhrow

v. l.: Marco Brunotte, Stefan Politze, Sigrid Leuschner, Wolfgang Schiemann, Dr. Silke Lesemann, Stefan Schostok und Jochen Buhrow

v. l.: Stefan Politze, Sigrid Leuschner, Wolfgang Schiemann, Dr. Silke Lesemann, Stefan Schostok und Jochen Buhrow

v. l.: Stefan Politze, Sigrid Leuschner, Wolfgang Schiemann, Dr. Silke Lesemann, Stefan Schostok und Jochen Buhrow



 



 

 
Inhaltsübersicht Kontakt Barrierefreiheit Impressum Datenschutz